Der Podcast rund um Haustechnik, Energie, Klima und Fachplanung
00:00:00: IKZ gehört der Podcast.
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00:00:05: für die
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00:00:08: Neuste Infos aus der Branche – tipps für alles rund um Haustechnik, Fachplanung, Energie, Klima und mehr!
00:00:15: IK Z schon gehört?
00:00:18: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts iKZ Gehört.
00:00:23: Heute geht es um die effiziente und hygienisch sichere Betriebsweise von Trinkwasserinstallationen.
00:00:28: Dafür sind abgeglichene Zirkulationen strenger und die Einhaltung der Mindest-Temperaturen der warmgehenden Leitungen eine wesentliche Grundvoraussetzung.
00:00:36: Die Industrie bietet mittlerweile automatisch arbeitende Zirkulationsventile an, die einen weitestgehend von Berechnungen unabhängigen sicheren Betrieb
00:00:44: suggerieren.".
00:00:45: Doch das ist ein Trugschluss!
00:00:47: Warum?
00:00:48: Eine differenzierte Berechnung nach, die enzen achten achtzig Teil dreihundert zwingend erforderlich Was bei der Auslegung von Zirkulationsnetzen generell zu beachten ist und welche Vorteile elektronische Zirkulationsventile aufweisen.
00:01:02: Darum geht es in der heutigen Folge, also bleiben Sie dran!
00:01:05: Es lohnt sich!
00:01:08: Werfen wir zunächst einen Blick auf die hygienischen Anforderungen im Trinkwasserinstallationen.
00:01:13: Das Infektionsschutzgesetz verlangt dass Trinkwasser keine gesundheitlichen Risiken darstellen darf.
00:01:19: In der Praxis bedeutet das vor allem kritische Temperaturbereiche zu vermeiden.
00:01:24: Kaltes Trinkwasser sollte möglichst unter zwanzig Grad bleiben, während Warmwasser im gesamten System mindestens fünfundfünfzig Grad erreichen muss.
00:01:32: Besonders problematisch sind Temperaturen zwischen fünfundzwanzig und fünfundvierzig Grad da sich in diesem Bereich Bakterien wie Legionellen besonders gut vermehren können.
00:01:42: Damit diese Anforderungen eingehalten werden, reicht es nicht aus nur die Temperaturen am Trinkwasserspeicher zu betrachten und ihn beispielsweise auf sechzig Grad aufzuheizen.
00:01:51: Entscheidend ist vielmehr das im gesamten zirkulierenden Rohrnetz ausreichende Volumenströme fließen damit letztlich die geforderte Mindestemperatur von fünfundfünfzig Grad an allen Stellen in der Zirkulation nicht unterschritten wird.
00:02:05: Genau hier kommt der hydraulische Abgleich ins Spiel.
00:02:08: Bereits bei der Planung werden die wesentlichen Grundlagen gelegt.
00:02:12: Die Dimensionierung der Leitung, die Auswahl geeigneter Ventile und die Festlegungen der erforderlichen Zirkulationsvolumenströme.
00:02:20: wird der hydraulische Abgleich nicht korrekt durchgeführt entstehen häufig sogenannte Kurzschlussströmungen.
00:02:26: dabei fließt ein Großteil des Wassers durch die günstigsten in der Regel nahegelegensten Leitungswege während entfernte Zirkulationsbereiche unterversorgt bleiben.
00:02:35: Die Folge sind lokale Temperaturabfälle deutlich unter fünfundfünfzig Grad.
00:02:40: Ein Zustand, der sich später oft auch durch eine höhere Pumpenleistung nicht mehr korrigieren
00:02:45: lässt.".
00:02:46: Auf dem Markt haben sich drei grundlegende Ventiltypen etabliert – statische Ventile, thermostatische Ventiele und Ventile mit elektrischem Stellantrieb.
00:02:56: Fangen wir mit den statischen Ventilen an!
00:02:58: Sie stellen die klassische Lösung dar.
00:03:00: Sie arbeiten zuverlässig und ermöglichen einen präzisen hydraulischen Abgleich Setzen jedoch eine sorgfältige Planung voraus.
00:03:07: Änderungen im System erfordern häufig eine manuelle Nachgestierung.
00:03:11: Bei sehr geringen Volumenströmen und damit verbunden kleinen Öffnungsquerschnitten der Ventile besteht zudem die Gefahr von Ablagerungen.
00:03:19: Thermostatische Ventile verfolgen einen anderen Ansatz.
00:03:23: Sie regeln den Durchfluss in Abhängigkeit von der Wassertemperatur Und sollen sich dadurch gewissermaßen selbst einstellen.
00:03:29: In der Theorie klingt das überzeugend.
00:03:31: In der Praxis zeigen sich jedoch Einschränkungen.
00:03:33: Schauen wir uns das in der Praxis an!
00:03:35: Die relevanten Temperaturen ins Zirkulationsleitung liegen in einem sehr engen Bereich zwischen etwa fünfundfünfzig, fünfund sieben und fünfzig, Fünfgrad Celsius.
00:03:44: Genau in diesem Bereich müssten die Ventile sehr präzise reagieren.
00:03:47: Messungen haben jedoch gezeigt dass viele Ventile diese Anforderung nicht erfüllen.
00:03:52: Häufig stimmen die realen Kändinen nicht mit den Herstellerangaben überein.
00:03:57: Soll Temperaturen werden nicht exakt erreicht und bei fifty-fünfzig Grad öffnen die Ventile oft nicht ausreichend.
00:04:04: Hinzu kommt, dass die verfügbare Regelspanne vieler thermostatischer Ventil zu klein ist.
00:04:09: Dadurch kann der Durchfluss nicht ausreichend angepasst werden was insbesondere in größeren Anlagen problematisch ist.
00:04:16: In manchen Fällen bleibt der Durch fluss oberhalb von Fifty fünfzig Grad nahezu konstant so da es eine echte Regelwirkung nicht mehr gegeben ist.
00:04:24: Für komplexe Systeme bedeutet das, dass zusätzliche manuelle Eingriffe erforderlich werden.
00:04:29: Zirkulationsventile mit elektrischem Stellantrieb bieten hier deutlich mehr Flexibilität.
00:04:35: Sie können den Durchfluss über einen großen Bereich hinweg exakt einstellen und ermöglichen so eine sehr präzise Temperaturhaltung.
00:04:43: Gerade in weit verzweigten Anlagen ist es ein klarer Vorteil da unterschiedliche Bereiche unterschiedliche Volumenströme benötigen.
00:04:50: Allerdings führt auch diese Technik nicht dazu, dass auf eine Planung verzichtet werden kann.
00:04:55: Im Gegenteil – elektronische Ventile können ihr Potenzial nur dann voll entfalten wenn das System zuvor korrekt hydraulisch berechnet wurde.
00:05:04: Dazu gehören ein passend dimensioniertes Rohrnetz ausreichend leistungsfähige Pumpen sowie klar definierte Solltemperaturen für jeden Stramm.
00:05:13: Moderne Ventile bieten zudem die Möglichkeit Sollwerte per Funk zu übertragen und einzustellen.
00:05:18: Das erleichtert die Betriebnahme erheblich und sorgt dafür, dass die berechneten Betriebspunkte direkt umgesetzt werden können.
00:05:25: Gleichzeitig birgt diese Technik aber auch Risiken.
00:05:28: Werden beispielsweise an allen Ventilen identische Solltemperaturen angestellt kann der hydraulische Abgleich gestört werden.
00:05:35: In der Folge können sich ungleichmäßige Volumensströme einstellen Und kritische Temperaturbereiche entstehen.
00:05:41: Wir können als Fazit also festhalten Automatische Ventile können die Regelung unterstützen und vereinfachen ersetzen jedoch nicht die notwendige Planung und Berechnung.
00:05:52: Wer dauerhaft hygienisch sichere und gleichzeitig energieeffizente Systeme betreiben möchte, kommt an einer fundierten Auslegung nach DIN-Ninzeintenachtzig Teil dreihundert nicht vorbei.
00:06:03: oder einfacher formuliert erst rechnen dann regeln!
00:06:10: Und wie immer in unserem ikz gehört Podcast werfen wir jetzt nochmal einen genauen Blick auf Branchenprodukte.
00:06:19: heute GF High Clean Balance, das intelligente Ventil für eine optimale Balance in der Warmwasser-Zirkulation.
00:06:27: GF high clean balance ist das intelligent ventil für Eine optimale Balance in der warmwasser.
00:06:32: Zirkulation neuste elektronische Komponenten digitale Steuerung und der intelligente Algorithmus sorgen Für eine sich kontinuierlich optimierende Verteilung des Warmwassers im gesamten Gebäude.
00:06:45: Die Vermeidung längerer Stagnationszeiten die Sicherstellung korrekter Temperaturen Selbstwartungsvorgänge und Warnmeldungen sind automatisiert, lassen sich individuell nach den neuesten Gesetzen und Vorschriften einstellen.
00:06:59: Und hier noch ein Tipp der Redaktion!
00:07:01: Wer sich umfassender zu diesem Thema informieren möchte das wir heute im Podcast besprochen haben.
00:07:05: dem empfehlen wir die Lectüre des Fachartikels Zirkulationsventile mit elektrischem Stellantrieb.
00:07:11: Die Autoren schafft der Fachhochschule Münster, Fachbereich Energie Gebäudeumwelt erläutern die hier wiedergegebenen und starke kürzten Inhalte mit zahlreichen Berechnungsbeispielen und Grafiken.
00:07:22: Den Link zum Fahrradtikel finden Sie wie immer nach klar in den Shownotes.
00:07:25: Das sind die Beschreibungen zur Sendung die Shownots.
00:07:28: Wir sagen jetzt bis zum nächsten Mal Bis dahin
00:07:39: Tschüss!